Bonsai und Bonsaikeramik

 


WILLKOMMEN BEI BONSAI ART FOLGER

Bonsaigestaltung und das Erstellen entsprechender Keramiken - Bonsaischalen und Beistellschalen - sind zwei meiner Hobbys.

Verfolgen Sie hier die neusten Entwicklungsschritte meiner Gestaltungen und neue Gestaltungsprojekte, entdecken Sie die neusten Kreationen aus dem Keramikbereich und erhaschen Sie den ersten Blick auf diese, wenn sie frisch aus dem Töpferofen kommen.

Ich bitte zu beachten, dass sich diese Seite noch im Aufbau befindet, d.h. es wird bald bessere, aktuellere Fotos der Bäume geben und auch mehr Inhalt. 

Die News

Kurzer Gruß aus dem Garten:

Es ist wieder kalt draußen, aber die Sonne scheint und vieles steht in voller Blüte. 


März/April 2019:

Nachdem im März bei Christian Przybylski bereits meine Hainbuche und ein Sabina-Wacholder umgetopft und das weitere Vorgehen - Abmoosen des Wacholders in zwei Jahren - besprochen wurden, konnte ich das Aprilwochenende 6./7. für weitere Arbeiten daheim nutzen.

Zunächst ein paar Kleinigkeiten:

- Steckling nehmen

- Samen für "Blümchen" ausbringen

- das obligatorische Aufräumen des Gartens inklusive Beete säubern

- ...

Ja, so ein Garten macht viel Arbeit. ;)

Für bonsaibezogene Arbeiten war dann am Sonntag Zeit. Und ich hatte Unterstützung von Padawan Steffi. Sie war eine große Hilfe beim Umtopfen eines großen Feldahorns mit Schildkrötenpanzer.

Der Wurzelansatz konnte verbessert werden, außerdem mussten die Ameisen ausziehen. Wohnungsnot auch im Garten, tststs. ;)

In den nächsten Jahren soll noch versucht werden, den Stumpf unter dem Baum abzutragen. Dann passt der Baum/Wald auch tiefer in die Schale.

Ansonsten freue ich mich über einige schöne Beisteller, die hier in den nächsten Tagen auch gezeigt werden sollen.

Des Weiteren rückt das Gartenfestival in Branitz immer näher. Die offizielle Anmeldung - dieses Jahr wurde ich tatsächlich dazu aufgefordert - liegt bereits neben mir auf dem Tisch. 

Vorbereitet habe ich drei Bäume zur Bearbeitung:

- Die Eibe, die ich letztes Jahr erstgestaltet habe, hat gut ausgetrieben und sitzt seit einiger Zeit in einer kleineren Schale. Für Besucher, die sich an den fast kahlen Baum vom letzten Jahr erinnern, nehme ich diesen jetzt wieder mit. Rückschnitt und Drahten stehen auf jeden Fall auf dem Programm.

- Ein weiterer Eibenrohling hat letztes Jahr den Weg zu mir gefunden. Die Spitze hatte ich damals bereits entlaubt und entrindet. Die Erstgestaltung ist dann in Cottbus dran.

- Auf der diesjährigen Bonsai Trophy ist mir ein kleiner Sabina Wacholder "in den Kofferraum gehüpft". Dessen Totholz wird gereinigt und ausgeputzt. Die Malsachen werde ich sicher wieder dabei haben, um mal eine Idee - Kaskade - festzuhalten.

Welche Bäume ich zum Bestaunen mitnehme... Hmmm... Die Eibe vom Sportplatz, die letztes Jahr schon dabei war und sehr schön aussieht. Vielleicht, wenn ich ihn bis dahin wieder gedrahtet habe, kommt meine Prüfungskiefer wieder mit. Die Blutpflaume sollte auch dabei sein. Die Hainbuche ebenso. Und ein paar Beisteller.

Ich hoffe, dass ich vorher auch noch Zeit habe, um im Keller zu verschwinden und zu Töpfern - und dass die Schalen dann heil aus dem Ofen kommen. Leider waren die letzten beiden Brände nicht so erfolgreich. :(

Was ist sonst so los? Ich plane eine Schattierung für meinen Balkon. Eigentlich bin ich über die Planung schon hinaus, hab die Einzelteile bereits gekauft. Ich brauche nun ein bisschen Zeit, um das Holz zu zu schneiden, Holzschutzlasur aufzutragen und das Ganze zusammen zu setzen. 

Zumindest habe ich eine Konstruktion erdacht, die für uns als Mieter recht gut ist, denn ich muss keine Löcher in die Hauswand oder den Balkon machen und spendiere dem Vermieter keine teure Markise. Bilder gibt's... na ja... wenn ich fertig bin. 

Update: Auch die dicke Eibe, genannt "Mutter des Waldes" wurde umgetopft. Statt des ollen Speißbottichs gab es nun eine schicke, rote Fleischerkiste. In zwei, drei Jahren will ich erneut umtopfen und dann den Wurzelballen flacher bekommen. Dort befindet sich ein Bereich mit dickem Holz, der entfernt werden muss. 


Januar 2019:

Es ist kalt und schneit tatsächlich auch mal bei uns. Daher sind zumindest die kleineren Bäume ins Gewächshaus umgezogen.

Was gibt es sonst so im Winter zu tun?

1. Der Keller:

Ich habe neue Regale und damit mehr Platz, um Töpferware trocknen zu lassen. Außerdem ist jetzt für Unterhaltung während des Arbeitens gesorgt. Der alte CD-Player gibt so langsam den Geist auf.

2. Töpfern:

Wo wir beim Thema sind... Eine Ofenladung Schrühware ist letzte Woche fertig geworden und wartet nun auf ihre Glasur. Weitere neue Schalen sind in Arbeit, aber es gibt noch nicht genug für eine weitere Befüllung des Ofens.

3. Die schönste Nebensache:

Hobbys kommen so zeitaufwendig sein... Neben Bonsai und Töpfern gehe ich ja gerne zum Fußball und da die zweite Liga wieder beginnt, sind die Wochenenden meistens verplant. Trotzdem will ich den Gang ins Stadion nicht missen.

4. Trophy:

Zurück zum Thema Bonsai: Anfang Februar findet die Bonsai Trophy (früher Noelander's Trophy) in Belgien statt. Es klappt tatsächlich, Fußball und Bonsai an diesem Wochenende nachzugehen. Samstag Spiel, Sonntag Ausstellung. 


November 2018:

Langes Wochenende und was tut man da? Entweder an den Bäumen arbeiten oder zum Töpfern in den Keller gehen. Diesmal war es Letzteres. Also hab ich am Ende zwei Tage mit "Matschen" verbracht und warte nun, dass die Schalen trocken genug sind, um sie zu brennen.

Zwei Beispiele gibt es unter "Keramik" zu sehen.

Die Japan-Tour:

Schon länger geplant und von Harald Lehner organisiert, fuhr eine Gruppe mit vielen von Christian Przybylskis Schülern für einige Tage nach Japan, natürlich nicht ohne sich den einen oder anderen Bonsaigarten anzusehen. Als krönenden Abschluss ging es auf die Taikan-Ten Ausstellung.

Neben mehreren hundert Bildern, die ich mit der großen Kamera gemacht habe, wurden auch ein paar Bilder mit dem Handy gemacht. Die lassen sich schneller mal an Familie und Freunde schicken. Hier eine kleine Auswahl der Bilder.

Die meisten Gärten waren total beeindruckend. Die Qualität der Bäume ist umwerfend. Von den Superbäumen stehen dann nicht vier oder fünf in einem Garten, nein, es sind Hunderte. Schier unglaublich! 

Die ersten Tage über war das schon etwas bedrückend, denn man selber hat ja ganz andere Bäume im Garten stehen und war sich bei dem einen oder anderen Exemplar recht sicher, einen richtig guten Baum zu haben. Und dann kommt man in solche Gärten und wird überrumpelt von Qualität in Masse.

Es brauchte einige Zeit, bis ich mich innerlich so gefestigt hatte, dass ich mich zu meinen Bonsai bekennen konnte. 

Ja, die japanischen Bäume sind meilenweit besser.

Ja, ich hab nicht die Besten in meinem Garten stehen.

Ja, ich muss noch sehr, sehr viel lernen.

Aber... Es sind meine Bäume, nur ich arbeite daran - keine Generationen von Bonsaimeistern - und ich mag meine Bäume.

Natürlich gab es auch ein bisschen Kulturprogramm abseits von Bonsai. Hier die schwarze Burg in Nagano. 


Zudem hatten mein Liebster und ich zwei Tage Vorsprung vor dem Rest der Gruppe und konnten Tokio ein wenig erkunden. Für mich nicht ganz neu: Asakusa, Ueno Park

Auch kulinarisch hat Japan mehr zu bieten als "nur" Sushi - welches  natürlich auch um einiges besser ist als daheim.

Besonders schön fand ich es, einfach mal in ein Restaurant zu stolpern, mit Händen und Füßen zu bestellen und einfach zwischen den Einheimischen zu genießen. Authentischer geht es einfach nicht.





Oktober 2018: 

Bonsaischule bei Christian Przybylski

Am Wochenende war es wieder soweit: Bonsaischule. Diesmal hatte ich Begleitung, denn Steffi, eine Bekannte, hatte sich mit Bonsai infiziert und eine kleine Blutpflaume erstanden. 

Christian hatte umgebaut und ein geräumiges Zelt vor seinem Carport bot uns allen Platz. Nach etwas Theorie zum Thema Kiefernpflege wurde an den mitgebrachten Bäumen gearbeitet. Mein Wacholder wurde entdrahtet und geputzt, eine Hainbuche gelichtet und eine Linde radikal gekürzt. Stefffi erstand noch einen kleinen Baum und der Gang durch Chris' Garten löste endgültig das Fieber in ihr aus.

Aufräumen und "Geschirr spülen"

Vor dem Winter sollte es im Garten noch mal sauber werden... Gut, das Laub aufzukehren war an diesem Wochenende müßig, da der Wind auffrischte und sofort neue Blätter verteilte, aber Schalen kann man ja sauber machen, ebenso den Balkon. Am Ende dauerte es einige Tage, bis die Schalen ordentlich auf dem Balkon Platz gefunden hatten. 

Sieht aber viel besser aus.

Einige der aussortierten Schalen mussten dann leider bei 3, 2, 1... rein.

 

Die nächsten Termine:

Anfang Februar ist die (Noelander's) Trophy in Belgien, die ich  mit einer Freundin besuche.

Im Mai wird wohl wieder das Gartenfestival in Branitz/Cottbus stattfinden. Mit "Kräuter, Kunst und Krempel" aus den Späth'schen Baumschulen bin auch ich weider vor Ort.